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 Betreff des Beitrags: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 10.06.2016 08:39 
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... wird aktuell in Deutschland extrem gut kontrolliert von unserer Drogenbeauftragten.
Himmel, was bin ich stolz auf ihre Verdienste. Wie sie ganz uneigennützig unsere Bevölkerung vor Schaden schützt.
Gar nicht vorstellbar, wenn es auch nur eine Minute in meinem Leben gebe in der ich die Kontrolle verliere.
Hauptsache immer alles unter Kontrolle und das Glück webt eine warmes Tuch und hüllt dich ein.
Paradies ich komme!

:facepalm:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 96552.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 10.06.2016 10:23 
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> Rauchen in Öfentlichkeit? Würde ich verbieten!
> Alkohol in der Öffentlichkeit? Würde ich zumindest teilweise auch verbieten!

Das "Recht" des Einen geht oft einher mit der Belästigung des Anderen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 10.06.2016 15:33 
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Der Grundsatz sollte und muss immer lauten: Alles ist immer und überall freigegeben!

Und erst dann muss Fall für Fall geschaut werden, warum irgendetwas irgendwo verboten werden muss. Z.B. - völlig legitim - Einschränkungen für Minderjährige. Oder - aus meiner Perspektive auch korrekt - Zigarettenbenutzung in öffentlichen Speiselokalitäten.

Aber die Praxis - nicht nur in unserem schönen Land - ist leider eine andere. Es wird leider dem einzelnen Individuum viel zu viel Vorschriften gemacht, was er dürfen darf und was nicht. Auch beim Genussmittelkonsum. Als Erwachsener sollte, besser muss, ich schon selber entscheiden dürfen, was ich zu mir nehme und was nicht, wie ich mein Leben führen will und wie nicht, wie ich glücklich werde oder eben nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 11.06.2016 08:28 
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In Zusammhang mit dem Thema "Das Recht auf Rausch" hätte ich das hier gerne näher erklärt bekommen:
Fussballgott hat geschrieben:
Das "Recht" des Einen geht oft einher mit der Belästigung des Anderen...
Der öffentliche Raum draußen unter freiem Himmel, muss in Sachen Genussmittelkonsum regelmentiert und es müssen Verbote ausgesprochen werden?

Warum?

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 11.06.2016 08:46 
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Also meine Meinung zum Recht auf Rausch ist folgende....jeder sollte sich "zuknallen" dürfen so wie er oder sie es für richtig hält. In der Öffentlichkeit kiffen? Von mir aus. In der Öffentlichkeit Bier trinken? Warum nicht. Härtere Drogen? Wer es braucht...

Der Gesetzgeber sollte nur eingreifen und vorschreiben was man im Rauschzustand eben nicht darf. Wird ja quasi auch schon gemacht (Promillegrenze beim Autofahren, das Verbot Maschinen zu bedienen wenn man im Rausch ist etc.) Auch sollten die bestraft werden die im Rauschzustand öffentlichen Raum verschmutzen (Kippen wegwerfen, Bierflaschen in Flüsse werfen etc). Aber grundsätzlich vorzuschreiben wer was wann zu sich nehmen darf halte ich für zu sehr überzogen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 11.06.2016 10:56 
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Schattenwal hat geschrieben:
Wie sie ganz uneigennützig unsere Bevölkerung vor Schaden schützt.

und 170.000 Alkoholtote einfach mal nicht erwähnt.

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(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
...3. eine nukleare Explosion verursacht ..." § 328 II Nr. 3 StGB gut zu wissen!
(2) Es ist einfacher ein Atom zu spalten als ein Vorurteil!


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 11.06.2016 12:48 
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Gurney Halleck hat geschrieben:
In Zusammhang mit dem Thema "Das Recht auf Rausch" hätte ich das hier gerne näher erklärt bekommen:
Fussballgott hat geschrieben:
Das "Recht" des Einen geht oft einher mit der Belästigung des Anderen...
Der öffentliche Raum draußen unter freiem Himmel, muss in Sachen Genussmittelkonsum regelmentiert und es müssen Verbote ausgesprochen werden?

Warum?


Beispiel: Ich sitze am Kinderspielplatz (öffentlicher Raum!) und neben mir sitzen 2 coole Typen und rauchen genüsslich ihr Zigarettchen, während der Qualm schön zu den Kindern zieht.
Beispiel: Mein Nachbar kifft sich auf seinem Balkon schön einen weg, während ich meine Fenster offen habe. Meine ganze Bude duftet anschließend nach Dope.
Beispiel: Ich sitze in der Straßenbahn (öffentlicher Raum! Vielleicht sogar auch wieder mit Kind!) und mir gegenüber sitzen ein paar angezachte Typen und hauen sich das nächste Sterni weg. Natürlich inkl. aller dazugehörigen Sprüche und Gelalle.

Noch Fragen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 12.06.2016 09:16 
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Ach mich kotzt im Grunde nur diese beschissene Doppelmoral im Umgang mit Rausch- und Suchtmitteln an. Wir haben in Deutschland geschätzt 5-7 Millionen Alkohol- und Medikamentenabhängige und das juckt keine Politik. Weil Pharma- und Alkohollobby hier jegliches Handeln verhindern... aber uns schön vorschreiben was alles verboten ist.

Inkonsequenter und verlogener Bullshit!
Auf der Rangliste der Schädlichkeit kommt vor Alkohol nur noch Kokain, Heroin und ein besonders hartes Schlafmittel (Spiegel Reportage von vor 2 Jahren). Trotzdem hat Bier bei uns den Stellenwert eines Grundnahrungsmittels.

Was soll das?

Da brauch ich keine Drogenbeauftragte die mir irgendwelche Märchen von Verantwortung für unsere Kinder und Schutz der Bevölkerung erzählt.

Alle Drogen legalisieren, in kontrollierten Läden verkaufen und gut.
So dämmt man die Schwarzmarktkriminalität ein und bekommt Steuereinnahmen.

Das Recht auf Selbstschädigung sollte jeder haben...
...man macht sich ja auch mit zuviel Arbeit kaputt.
...oder zuviel Essen.
...oder zuwenig Bewegung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 12.06.2016 12:27 
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Mir fällt auf das das Wort "Doppelmoral" in letzter Zeit sehr häufig verwendet wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 13.06.2016 09:05 
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Fussballgott hat geschrieben:
Beispiel: Ich sitze am Kinderspielplatz (öffentlicher Raum!) und neben mir sitzen 2 coole Typen und rauchen genüsslich ihr Zigarettchen, während der Qualm schön zu den Kindern zieht.
Beispiel: Mein Nachbar kifft sich auf seinem Balkon schön einen weg, während ich meine Fenster offen habe. Meine ganze Bude duftet anschließend nach Dope.
Beispiel: Ich sitze in der Straßenbahn (öffentlicher Raum! Vielleicht sogar auch wieder mit Kind!) und mir gegenüber sitzen ein paar angezachte Typen und hauen sich das nächste Sterni weg. Natürlich inkl. aller dazugehörigen Sprüche und Gelalle.

Noch Fragen?
Okay. Diese drei Besipiele kann ich nachvollziehen. Und unter uns: Rauchen(de Eltern) auf dem Kinderspielplatz kotzen mich in der Tat regelrecht an. Da bin ich nicht emotionslos, sondern kämpfe mit Contenance.

Aber wäre es jetzt vermessen von mir, daraus zu schlussfolgern, dass grundsätzlich und generell jede/r soviel Genuss- und Rauschmittel zu sich nehmen darf wie er (oder sie) denn gerne möchte, solange er (oder sie) eben damit niemanden stört?

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 13.06.2016 11:50 
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Gurney Halleck hat geschrieben:
Aber wäre es jetzt vermessen von mir, daraus zu schlussfolgern, dass grundsätzlich und generell jede/r soviel Genuss- und Rauschmittel zu sich nehmen darf wie er (oder sie) denn gerne möchte, solange er (oder sie) eben damit niemanden stört?


Das ist der springende Punkt! Ich persönlich sehe Zigaretten- und/oder anderen Qualm in meiner Nase als Belästigung bzw. sogar Gesundheitsgefährdung an. Und damit endet aus meiner Sicht die persönliche Freiheit der rauchenden Person. Sein oder ihr persönlicher Rausch geht mir dann am Arsch vorbei. Von mir aus können öffentliche Raucherkabinen aufgestellt werden...da kann dann der Nikotinfreund seinem Laster fröhnen, ohne dass ich einen Nachteil dabei habe.

Ich finde es auch richtig, dass sich die Politik damit beschäftigt. Rauchen im Auto, während die Kinder auf dem Rücksitz sitzen...5.000,-€ Bußgeld pro Kind fände ich angemessen. :peitsche:

In anderen Ländern funktioniert das mit den Verboten im öffentlichen Raum ganz gut...Stichwort Alkohol in der Öffentlichkeit nur in Papiertüten...

Und im Übrigen zahle ich mit meinen Krankenkassenbeiträgen auch die Chemotherapien von Lungenkrebs- oder Leberzirrhosepatienten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 13.06.2016 16:45 
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@Sickboy

Das Wort "Doppelmoral" verwende vor allen Dingen ich zu gern. Und zwar nicht um zu polemisieren, sondern um die herrschenden Verhältnisse korrekt einzustufen. In der Rauschmitteldebatte gehört es auf jeden Fall hin. Es wird irgendein Mist dahergequatsch um bestimmte Dinge zu verbieten und irgendein anderer Mist erzählt um Dinge zu erlauben. Nur die reinen, sachlichen Fakten bleiben hart auf der Strecke. Alkohol müsste theoretisch einem großen Totenschädel auf dem Etikett haben, mit der Aufschrift: Lebensgefahr, nicht verschlucken! Nur zum desinfizieren verwenden.

Naja, wie auch immer... scheinbar geht's in unserem Land nicht anders.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 13.06.2016 17:44 
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Fussballgott hat geschrieben:
Sein oder ihr persönlicher Rausch geht mir dann am Arsch vorbei.
Okay. Einverstanden.


Fussballgott hat geschrieben:
Und im Übrigen zahle ich mit meinen Krankenkassenbeiträgen auch die Chemotherapien von Lungenkrebs- oder Leberzirrhosepatienten.
Das sind die Folgen der legalen Drogen. (und Fussballgott, das geht jetzt keineswegs in deine Richtung, es passt aber jetzt perfekt in den Kontext): Damit wären wir bei der von Schattenwal angesprochenen Doppelmoral. Wenn diese erlaubten Rauschmittel soviel Schaden machen und soviel Geld kosten, wie ist denn dann die Argumentation dafür, dass man alle anderen Drogen verbietet?

Und eine weitere Frage meinerseits: Kennt sich jemand aus mit dem Verhältnis von:
Was sind die Folgekosten von legalen Drogen u.a. im Gesundheitssystem, in der Sozialen Arbeit, etc.?
vs.
Was bringen die legalen Drogen an Steuereinnahmen? Wie sieht das Verhältnis aus?

Selbst wenn es positiv sein sollte ( :ka: ), wäre das aber noch keine Argumentation gegen die unerlaubten Drogen, denn diese könnten ja ebenso legalisiert, gehandelt und mit Steuern belegt werden. Aber der Staat will sich ja nicht als Drogendealer verdingen, hab ich gehört. Naja, Doppelmoral eben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 13.06.2016 21:41 
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Fussballgott hat geschrieben:
Und im Übrigen zahle ich mit meinen Krankenkassenbeiträgen auch die Chemotherapien von Lungenkrebs- oder Leberzirrhosepatienten.

Und ich zahle mit meinen Steuern die Miete für meinen Nachbarn, damit der (im Drogenrausch seiner legal verschriebenen Psychopharmaka) Nachts seine Anlage voll aufdrehen und mich um den Schlaf bringen kann.
Nennt sich sozial, hab ich mir erklären lassen.
Kotzt mich oft an.
Außer, ich brauche mal eben ne OP für 50 Mille.
:))

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 13.06.2016 21:51 
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Ich glaube die Argumente von Fussballgott sollen die Diskussion in die Richtung "Schutz von Schutzbefohlenen" (heißt das so?) lenken. Und in der Hinsicht muß man ihm recht geben. Ob sich das alles auch realistisch umsetzen lässt halte ich für fraglich. Schließlich haben wir ein paar brisantere Probleme im Land als das Rauchen von Tabak oder das Trinken von Bier in der Öffentlichkeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 15.06.2016 19:37 
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"Schutz von Schutzbefohlenen" ... dazu hab ich doch einen:

Wetter: Wind und leichter Regen,
Ich: stehe Bushaltestelle, schön im Trocknen, genüsslich ne Feierabend- Kippe, wartend auf Bus, ...allein...
Plötzlich: Junges Mütterchen kommt mit ner Kinderkutsche...
Ich: ...gehe raus, weil ich rauche ja...
Junges Mütterchen: greift unter die Bettdecke, holt ihre Kippen raus, macht sich eine an, und nachn ersten Zug nochmal schön in Kinderwaagen rein geguggt...

Hammer - ja - es braucht Regeln und Gesetzte - leider, den gegen Dummheit gibt's keine Automatik :)

-
@ Fussballgott ... Fenster zulassen hilft bei Beispiel 2 :) Die Straße vor meinem Fenster baut auch keiner weg.
-
Und ja, ... saufen überall, fette Menschen überall, Diabetiker überall, ... und kaufen darf es trotzdem jeder, ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 16.06.2016 08:48 
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Kez-zy hat geschrieben:
@ Fussballgott ... Fenster zulassen hilft bei Beispiel 2 :) Die Straße vor meinem Fenster baut auch keiner weg.


Yeah!!! Oder Luft anhalten... :up: Alles wird gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Recht auf Rausch
BeitragVerfasst: 16.06.2016 09:37 
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Bei der Teildiskussion "Schutz von Schutzbefohlenen" nähern wir uns ja hier alle, wenn ich das so lese, der sogenannten Goldenen Regel an:
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

Oder nach dem ollen Kant:
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Zumindest ist das die Interpretation, die ich herauslese. Und wenn dem so ist, kann es, nach meinem Empfinden, hier auch keinen Widerspruch geben. Denn so funktioniert das Zusammenleben. Naja das Zusammenleben, welches funktioniert jedenfalls.
Ich könnte mir fast vorstellen, dass wir uns alle einig sind an dieser Stelle.



Das ist aber etwas anderes als die Diskussion um "Das Recht auf Rausch", wie der Thread hier heißt. Und der argumentativ ganz schwach untermauerten Verbote von Seiten des Gesetzgebers für verschiedene Genussmittel und der damit einhergehenden (ja, auch an dieser Stelle schon wieder zu erwähenden) Bevormundung (Gängelung) von erwachsenen Menschen.
Leider ist das auch hier (schon wieder) so, dass alle doch nur immer für alle das Beste wollen (und zugleich auch wissen, was das Beste ist) und alle vor Gefahren beschützt werden sollen. Bild Bild

Regeln auferlegt für Alle. Erstellt von Leuten, die nach eigener Auskunft am Spiel gar nicht teilnehmen.
(So, wie die Katholischen Kirchenvertreter. Die nach eigener Auskunft keinen Sex haben, aber allen anderen auferlegen wollen, wie das Spiel gespielt werden soll.)

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