500 Millarden Für die Banken

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Soll der Bund die 500 millarden geben?

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Bender
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Bender » 26.10.2008 19:33

Ach so ist das also... :harhar:
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Gurney Halleck
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Gurney Halleck » 27.10.2008 13:54

aha ..haha. sehr gut.

ich finde allerdings, dass dies nicht eines der zahlreichen themen ist, die einfach mal nen hype auslösen und dann alle ein paar wochen drüber reden, bis das nächste thema aufgebauscht wird. denke das hier ist schon anders. denn es wird nachhaltige folgen haben. nur für wen und wann? kein mensch weiß das bisher...
das wirtschaftswachstum wird zurückgehen, wenn wir glück haben nicht bis auf null oder gar darunter, wenn wir glück haben. die arbeitslosogkeit wird wieder steigen und auch die steuereinnahmen werden runter gehen, was wenn die leistungen des staates nicht gekürzt werden, dann zu steuererhöhungen führt oder zu weiterer, größerer neuverschuldung, was auch wieder höhere steuern sind. das trifft dann auch otto-normalbürger. ich galaube also nicht, dass wenn dieses thema wieder aus den medien verschwunden ist, dass dann der ganze spuk verbei ist, und das leben danach weiter geht, wie zuvor...

woher kommt das geld? animal bohrt nach, sehr gut. so wie animal die frage stellt, ist sie echt gut. woher bekommt der bund das geld zur rettung der banken, wenn er sich dieses über neue schulden bei den banken leihen will, um die banken zu retten, die selbst kein geld haben, um es dem bund zu leihen? haha, gute frage! eine brauchbare antwort, die das erklärt kann ich leider nicht geben. und ich sage leider, weil ich selbst nicht genug ahnung habe, was mich ja selber ärgert. hätte man vielleicht Betriebswirtschft oder eher Volkswirtschaft studieren sollen, dann hätt man mehr durchblick. ich hoff ja immer noch, dass Bluntman, die ja Anung von Steuern hat, hier vielleicht mal ein wenig aushelfen kann. da ist mehr kompetenz vorhanden, als bei mir.

icg versuchs trotzdem mal mit einer antwort: ich stell mir das so vor: die banken haben schon noch geld. wäre das nicht so, gäbe es sie nicht mehr. sie wollen es nur nicht mehr verleihen, denn sie wirssen ja nicht, ob diejenigen an die sie das geld verleihen nicht nächste woche kapitulieren und pleite sind und damit auch das geliehene geld. davor haben alle angst. andersrum stimmt es auch, da die banken sich bei anderen banken aus dem grund nichts mehr borgen können. alle sind zu allen mistrauisch. jeder hockt auf seiner kohle. bloß nicht rausgeben. ergo: der gesamte geldkreisluaf kommt zum erliegen. auch an firmen wird nix mehr rausgegeben, denn die könnten ja ebenfalls pleitegehen, und dann wär das geld auch weg. absoluter stillstand also.
beim bund liegt sache ja anders. an den bund wird die kohle, die die banken jetzt noch haben, gern verliehen. denn dort gibt es 100% sicherheit, das die zinsen und alles gezahlt werden. eine bessere (was heutzutage heißt: sichere) anlagemöglichkeit gibt es nicht. wirft zwar nicht die angestrebten 25% rendite ab, sondern wohl eher nur 5% aber ich glaub, die zeit der 25 ist eh vorbei. außerdem gibt es noch einen anderen grund, warum gerade in der jetzigen situation die banken dem bund sehr gern das geld leihweise überlassen: sie bekommen es ja zurück! postwendend, wenn sie das wollen. sie stehen ja, wie gehört auf dem "staatsfeld". also besser geht es für die abnken nun wirklich nicht: sie verleihen geld, was sie umgehend wieder zurückbekommen und bekommen dennoch die zinsen und zinseszinsen dafür bezahlt. das nenn ich doch mal ein gutes geschäft! was tut es da zur sache, das wenn die banken wikrlich zugreifen, die managergehälter bei 500.000 € pro nase eingefroren werden und mann nicht mehr bis 13 mio verdienen darf, die Armen. (ok, der letzte satz war jetzt etwas polemisch, aber irgendwie war die versuchung dazu nun doch zu groß!)

so, mein vorschlag. irgendwer ne bessere erklärung?
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Animal » 27.10.2008 23:37

hab mit unserem laboreigenen wirtschaftsfreak gesprochen, und weil er so schnell redet muss ich schnell versuchen etwas hier beizutragen, weil sonst alles wieder in meine kopfeigene vergessenheit gerät:

es hat mit angst vor stillstand angefangen, vor jahren. zinsen für kredite wurden gesenkt, so weit, dass viel mehr haushalte unter ein kreditwürdiges kriterium fielen, die vorher nur einen bruchteil von der plötzlich möglichen summe als kredit bekamen. von allerlei banken. das bedeutet, dass wieder mehr potenzielle käufer vorhanden sind, allerdings auf pump. nehmen wir immobilien. haus gekauft, lehman bros machen einen deal draus indem sie viele viele solcher kredite zu einem bundle zusammenschliessen und an interessenten verkaufen aber eben auch einen grossteil dieser investionsart selber kaufen - denn 5 milliarden kredit sollte innerhalb von zehn jahren laufzeit zu 10 milliarden werden, die zinsen berücksichtigt. eine investitionsbank sichert also viele kleine banken ab und steht laut 'gesetz' auf der seite die gewinn machen wird. jetzt bricht der wohnungsmarkt zusammen, die 5mrlden wurden aber vorher bereitgestellt, die häuser (gepfändet weil von vornherein kreditunwürdige instanzen einen kredit bekommen haben) auf dem dieser investor jetzt sitzt, ist weniger wert als bezahlt wurde, untragbar weniger. passiert das im grossen stil und auf mehreren bereichen ist diese bank pleite. ist eine investitionsbank pleite, werden die kriterien für kredite von kommerziellen banken an kunden auf einmal so hoch geschraubt, dass auch (ehemals) kreditwürdige firmen mit einem mal nicht mehr finanziert werden, weil eben niemand solche aktionen mehr absichert. haben firmen kein geld können sie nicht expandieren und nicht produzieren und gar ihre arbeiter nicht mehr bezahlen.
der staat hat, wie gurney sehr richtig sagte, geld aus steuern und aus bundesschatzbriefen und er kann geld drucken. werden also die staatliche rentenvorsorge und bundeschatzbriefe attraktiver gemacht, hat der staat mehr geld im moment.


der dude hat auch gesagt dass in den usa die schuldenuhr für ganze 3 jahre lang still stand, bis der hurricane kam.

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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Gurney Halleck » 07.11.2008 11:54

hier, hab ich gefunden. das ist der versuch eines schaubildes, welches die möglichen konsequenzen der momentanen situation abbilden möchte...

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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Gurney Halleck » 14.11.2008 09:46

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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Gurney Halleck » 25.01.2009 18:13

der aktuelle SPIEGEL, derzeit im handel, hat das thema aufgegriffen und fragt auf dem cover:

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ob der artikel gut ist oder nicht, kann ich noch nicht sagen. (bin nach der letzten nacht, die aus arbeit, arbeit, arbeit bestandt, heut unmöglich in der lage, das zu lesen.) falls jemand jedoch weiterhin interesse am thema hat, SPIEGEL hats...
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Sickboy » 25.01.2009 18:24

ach ja wo wir gerade dabei sind....

...Thema "Abwrackprämie"...hat sich damit jemand beschäftigt?

hab vor kurzem mit jemand geredet der bzw die diesen Zuschuss vom Staat in Anspruch nimmt....bei ihr wird´s ein neuer Dacia....

meine frage ist, nützt dieser Staatszuschuss letztendlich wirklich der deutschen industrie oder profitieren nur ausländische billigmassenproduktionshersteller?....wie zum bsp dacia

Hier noch ein Artikel dazu
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Guensator » 25.01.2009 18:39

naja ich denke hauptsächlich mal dem deutschen handel, und in zweiter linie vielleicht auch den herstellern, aber ich denke nicht in dem ausmaß wie sich das die politiker das wünschen...

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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Bender » 25.01.2009 19:02

Sickboy hat geschrieben:ach ja wo wir gerade dabei sind....

...Thema "Abwrackprämie"...hat sich damit jemand beschäftigt?
Ja, mein Bruder (Autoverkäufer bei VW) hat heute ne Story dazu erzählt:

Immer mehr (potentielle) Kunden erklären ihm, dass 3000 Euro Anzahlung für einen Neuwagen vorhanden wären.
Im Gespräch erfährt man dann allerdings, dass sie nur 500 Euro in Bar dahaben und der Rest aus der Abwrackprämie kommen soll.
Dass diese erst nach einigen Monaten ausbezahlt wird hat denen offenbar keiner gesagt... :B
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Sickboy » 25.01.2009 23:41

und das "SIE" für "nur" 600000 autos reicht sollte auch mal deutlich gesagt werden
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Gurney Halleck » 26.01.2009 12:47

Gehört möglichwerweise in den Witze-Thread:

Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus um Sozialismus?




Im Sozialismus werden die Banken verstaatlicht und gehen dann pleite. Im Kapitalismus ist es andersrum.
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Gurney Halleck » 27.01.2009 14:29

hab den SPIEGEl artikel mitlerweile gelesen. naja, ist ok, aber steht auch nicht anderes drin, als bisher hier in diesem thread. so von wegen, dass der staat pleite ist, wenn er seinen zinsen, die für die schulden zu zahlen sind, den haushalt eines geschäftsjahres übersteigen. neu war für mich, dass auch die staaten einem rating unterworfen sind. dieses, zum beispiel die bestnote AAA, ist zwar nunmehr recht zweifelhaft, da auch irgendwelcher scheiß auf dem freien markt so bewertet wurde, was ja irgendwie zur aktuellen situation geführt hat. wie dem auch sei, spanien hat sein AAA rating letzte woche verloren, Island und Griechenland sowieso. außerdem stand da noch, dass möglichweise Großbritannien zum nächsten Island werden könnte und Italien zum nächsten Argientinien (wir erinnern uns, die waren anfang der 2000 jahre pleite). wir, in unserem schönen, tollen land, brauchen uns keine sorgen zu machen, wir stehen immer noch blendend da.

Die Diskussion, die sich dem Artikel im SPIEGEL anschließt, ist dagegen überaus lesenswert!!! Da streiten zwei diametral entgegengestzte Meinungen miteinander. Die erste stammt von Bert Rürup (müsste doch jedem was sagen) und der erzählt genau das, was tagein, tagaus momentan von allen erzählt wird. Der andere ist ein Herr Homburg (kenn ich nicht) und da beginnt das Gespräch mit der Aussage: "Ich kann aktuell keine Krise erkennen!" und weiterführenden Aussagen wie (sinngemäß): "Man hätte die eine oder andere Bank durchaus pleite gehen lassen müssen. Das wäre kein großes Problem, da springen dann die anderen Banken ein." und dann noch: "Jetzt wissen die Banken und deren Manager, dass sie auch wenn sie den größten Mist bauen, immer der Staat da ist, um sie zu retten. Was wohl schon die nächste Blase herausfbeschwört." Herr Rurüp hatte nicht mehr zu sahen als: "Das ist eine bemerkenswerte Einzelmeinung." Zumindest waren sich beide am Ende einig, dass der Staat nun auf keinen Fall, den Banken ihrer Schrott, den sie in den Büchern haben, abkaufen soll (Stichwort: Bad Bank).
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Bender » 27.01.2009 14:50

Gurney Halleck hat geschrieben:...mit der Aussage: "Ich kann aktuell keine Krise erkennen!" und weiterführenden Aussagen wie (sinngemäß): "Man hätte die eine oder andere Bank durchaus pleite gehen lassen müssen. Das wäre kein großes Problem, da springen dann die anderen Banken ein."
Das ist auch meine (laienhafte) Meinung.
Aber da das NICHT so geschehen ist, und die Männer und Frauen in der Spitzenliga wohl nicht weniger Wissen als ich über dieses Thema besitzen, würde ich mal vermuten, dass da einfach so viel dran hängt, dass es nicht einfach mit "pleite gehen lassen" abgetan werden kann.
Offenbar würden dann wohl Gefüge zu bröckeln beginnen, die die gegenwärtige "Krise" arm aussehen lassen würde...
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Gurney Halleck » 27.01.2009 15:17

ja. wahrscheinlich ist das so. Vielleicht gibt es keine Alternative. (eine ebenso laienhafte Meinung)

aber: der momentane Weg gibt keine Garantie, dass es nicht letztlich doch zu einer noch größeren Krise kommt (sofern wir jetzt eine haben, was ja, anhand der "bemerkenswerten Einzelmeinung" nicht jeder vom Fach in der Spitzenliga glaubt). Sicher ist bisher nur eins: Wir geben weltweit grad unheimlich viel Geld für irgendwas aus. Ingesamt so viel, dass ich demnächst wohl neue Zahlen lernen muss, weil ich nicht mehr weiß, worüber gesprochen wird. Ob das alles hilft, weiß auch aus der Spitzenliga niemand. Ich denke, die verbringen, bei allem Rationalismus, ihre Nächte vorm Altar im stillen Gebet.




Nachtrag: Banken pleite gehen lassen, traut sich momentan und auf wohl lange Sicht derzeit kein Schwein. Denn dass Beispiel Lehman-Brothers, die ja in aller Munde sind, hat irgendwie hinterher Auswirkungen gezeigt, die vorher kein Mensch gesehen hat. Und da frag ich mich: Wenn das kein Schwein hat kommen sehen, was zur Hölle machen die denn da? Wofür bekommen die eigentlich Geld? Wenn der große Finanz(spiel)platz so undurchschaubar ist, dass dies niemand wissen konnte, warum gibt es dann überhaupt noch Prognosen für irgendwas?
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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Black Sun » 06.02.2009 17:35

Evtl. etwas verspätet, aber was solls:

An meiner ehemaligen Uni stellt der Vorsitzende des Sachverständigenrates Prof. Wiegard jedes Jahr das Jahresgutachten vor. Dieses Mal ging es natürlich vorallem um die Finanzkriese. Prof. Wiegard erklärt sehr ausführlich und für jeden verständlich die Gründe, Zusammenhänge und vorallem die Auswirkungen der Finanzkriese! Das ganze dauert ca 90min - ist aber auf jeden Fall sehr interessant!

Da der Mitschnitt der Vorstellung aber aus rechtlichen Gründen nur für Studenten der Uni Regensburg gedacht ist, poste ich hier erstmal nur den Link! Benutzername und Passwort gibts für Interessierte umgehend per PM! Also wens interessiert...

http://www-wiwi.uni-regensburg.de/laccess/index.html
Alle Verallgemeinerungen sind falsch! Und zwar immer! Und
überall!

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Re: 500 Millarden Für die Banken

Beitrag von Gurney Halleck » 02.03.2009 14:05

hier ne Super-Fotostrecke zum Thema:

Notfall: HRE platzt!: Wohin mit dem ganzen Geld?
11 Bilder

Schön! Ordentlich gelacht...
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