Zur Lage der Nation

Die kleine info-inferno Diskussionsrunde zu politischen, netzpolitischen und wirtschaftlichen Themen. Rette unser Land mit deinem Kommentar!

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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Schattenwal » 22.11.2016 17:52

Ich sehe die erneute Kanditatur von Angela als einen Akt der Verzweiflung. Sowohl von ihr persönlich als auch auf Parteiebende. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass man es hätte dümmer nicht anstellen können.

Mal unabhängig von ihren tatsächlichen Verdiensten für unser Land, die es in Vergangenheit ja wirklich gegeben hat, muss der CDU doch klar sein, dass die Wiederwahl mit ziemlicher Sicherheit in die Hose geht.

Wieso stellen die nicht jemanden Frischen auf... Es bleibt doch noch etliche Monate um den aufzubauen. :facepalm:

Dieser größenwahnsinnige Glaube, dass "mehr des Gleichen" irgendwann doch alles zum Guten wendet funktioniert doch nie und nirgendwo auf der Welt. Und wenn doch, dann ist es pures Glück.

Rein pragmatisch betrachtet stärkt die erneute Kanditatur von Frau Merkel nur wieder die Opposition in unserem Land.

Aber hey... Warum nicht darauf hoffen, dass alle AfD-Wähler am Wahltag mit Sommergrippe im Bett liegen, oder im Superstau stehen, oder gerade eben frisch verliebt sind und die Wahl vergessen.

Maaaaaaaaaaaaaaaammmmmmmaaaaaaaaaaaaa.
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Bluntman » 22.11.2016 19:00

Hmm. Kann man so sehen. Gehe ich teilweise auch mit.

Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der "Zeit", meinte am Sonntag bei MILF Will allerdings sinngemäß, das diejenigen, die sich von einer erneuten Kandidatur der Merkel angewidert abwenden, wohl noch empörter reagiert hätten, wenn sie sich nicht wieder zur Wahl gestellt hätte. Die vermeintlich versalzene Suppe einfach hingestellt hätte, um danach fluchtartig die Küche zu verlassen.

Weißt schon. Ist auch was dran.
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Sickboy » 22.11.2016 19:27

Cleverer Schachzug - Angela Merkel kandidiert auch für die SPD

Bild

Und...

Bild

...sind so meine Gedanken dazu. Mehr gibt's auch schon bald für mich nicht zu sagen. Mein Kreuzchen setze ich wieder an gewohnte Stelle...egal ob mit oder ohne Mutti.
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Schattenwal » 22.11.2016 19:38

Ah okay, du hast die Will also auch gesehen.

Was passiert wäre wenn, bleibt ja sowieso spekulativ. Und ja, die Ansichten vom Zeit Chefredakteur - durchaus nachvollziehbar. Allerdings hat der Psychoanalytiker Maaz meiner Meinung nach die tiefgehenderen Ursachen benannt.

Das wir eine Staatführung brauchen, die sich traut unpopuläre Politik zu machen, und das auch TATSÄCHLICH so ausspricht und durchzieht. Das macht so verdammt viel Sinn.

Und... DAS... wird mit Angela Merkel zu 99%iger Wahrscheinlichkeit nicht passieren.

Insofern... macht der Slogan "Merkel muss weg" schon auch Sinn... Sie kann es nicht.
Das sehen zumindest fast alle AfD Wähler so. Also warum nicht eines der Hauptangiffziele des Gegners aus dem Rennen nehmen und einen "Mitterechtsliberalen" CDU-Herren in den 50ziger Jahren aufstellen. Der übernimmt einige Thesen der AfD und dann geht sie ab die Katze.

Ohne Scheiß... Ich will ja so gern CDU wählen... Aber so kann ich nicht.
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Schattenwal » 07.12.2016 17:45

Nun ist der erste Schritt getan.
Merkel ist vom CDU-Parteitag als Kandidatin bestätigt worden.

Was denkt Ihr, wird jetzt unsere nächste Bundesregierung Rot-Rot-Grün?
Weil... mal ehrlich... Welche Partei soll den hier mehr als 25 Prozent schaffen?
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Sickboy » 07.12.2016 21:04

Schattenwal hat geschrieben:Nun ist der erste Schritt getan.
Merkel ist vom CDU-Parteitag als Kandidatin bestätigt worden.

Was denkt Ihr, wird jetzt unsere nächste Bundesregierung Rot-Rot-Grün?
Weil... mal ehrlich... Welche Partei soll den hier mehr als 25 Prozent schaffen?
Naja...die Lostrommel wird wieder angeworfen. Mal sehen was ausgelost wird. Ich geh davon aus das jegliche Koalition möglich sein wird, so lange man die AfD damit einschränkt bzw nicht zum Zug kommen lässt. Eigentlich sehr richtig für mein Empfinden - dennoch hat das dann irgendwie immer weniger mit Demokratie zu tun.

Und ich glaube auch das der große Verlierer der nächsten Wahl die SPD sein wird. Ob die dann überhaupt noch gefragt werden ob sie irgendwo mitmachen wollen bleibt abzuwarten. Rot-rot-grün hat für mich zudem noch einen Schönheitsmakel....nämlich das Grün! Mal ganz ehrlich...wer braucht denn den Haufen Möchtegern-Ökos? Also ich nicht....und den Hofreiter oder wie der langlodige Kasper heißt schon gar nicht.

Ach so ja...ich glaube das Ergebnis der AfD wird sehr viele sehr überraschen. Wenn die mal nicht zweitstärkste Kraft wird... :pfiff:

Edit: Die Kandidatur von Mutti ist vielleicht ein Zeichen an die Bevölkerung..."Soll alles so bleiben oder wollt ihr was neues?" ...könnte das Motto sein.
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Gurney Halleck » 08.12.2016 11:23

Schattenwal hat geschrieben:Nun ist der erste Schritt getan.
Merkel ist vom CDU-Parteitag als Kandidatin bestätigt worden.

Was denkt Ihr, wird jetzt unsere nächste Bundesregierung Rot-Rot-Grün?
Weil... mal ehrlich... Welche Partei soll den hier mehr als 25 Prozent schaffen?
[Achtung! Meckerbeitrag:]

Welche Farbe und welches (Drei-Buchstaben-)Kürzel regiert, ist mir inzwischen nahezu egal. Und welche Ultra-wichtigen-Kasperle auf der (Welt-)Bühne rumtanzen um sich die persönlich dringend benötigte Aufmerksamkeit zu sichern, interessiert mich noch weniger.

Was mich interessiert ist, wer die besten Lösungen hat, um die derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen zu meistern. (Und damit meine ich nicht, wie die Kasperle am Besten politisch durch Krisen schlittern ohne dass sie an Macht einbüßen. Das scheint mir, wenn ich die Berichterstattung verfolge, mindestens 50% der [Medien-]Beiträge wert zu sein.) Oder - einen halben Schritt zurück - wer überhaupt Lösungen hat. Oder - mal einen ganzen Schritt zurück - wer ehrlich sagen kann, dass: Die Herausforderungen vor denen wir insgesamt stehen, unklar sind, erst analysiert und sortiert werden müssen und dass man von etwaigen Lösungen dementsprechend weit entfernt ist.

Aktuell sehe ich oft nur zwei Sachen:
1. Falls Analyse stattfindet, dann im Grunde nie mit dem Zweck Lösungen für Herausforderungen zu finden, sondern nur mit dem Zweck Wähler für die eigene Partei zu gewinnen. Das wird dann gern auch nicht nur in der Herausstellung der angeblichen eigenen Vorzüge vorgenommen, sondern stets auch in der Verunglimpfung des sogenannten politischen Gegners. "Ich hab recht und du bist Scheiße." Und alles, was du vorschlägst, muss falsch sein, allein aus dem Grund dass dein (Drei-Buchstaben-)Kürzel und deine Farbe nicht die gleichen sind wie meine. (Stichworte: Selbsterhöhung und Fremdabwertung.)

2. Der Rest ist alles, wie Karl-Heinz Stiegler es bereits gesagt hat oder eben stets leichte Abwandlungen davon:

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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Schattenwal » 08.12.2016 14:34

Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht Gurney.
Sicher geht es hier tagtäglich nur noch um die "Du hast aber... Nein du hast angefangen"- Seifenoper.
Auch die öffentlich-rechtliche Berichterstattung lässt sich mehr und mehr auf diese Worthülsenschlachten ein.
Nach amerikanischen Vorbild... erbärmlich wie finde!
Das im Land der Dichter und Denker.

Aber das ändert ja trotzdem nichts an der Tatsache, dass die nächste Wahl kaum noch eine wirkliche Mehrheit bringen wird. Und eine Koalition bedeutet ja sowieso schon mehr oder weniger "Stillstand".
Was bitte soll den dann Rot-Rot-Grün hier bewegen?

Ach naja... Im Grunde verliere ich gerade tatsächlich die Lust mich noch an den Wahlen zu beteiligen.
Bringt gefühlt ja wirklich nichts.
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Sickboy » 08.12.2016 22:02

Wenn man völlig ausstehend ist, liest irgendwie bei Gurney als auch beim Schattenpapa "Politikverdrossenheit" heraus... :8
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Gurney Halleck » 09.12.2016 11:18

Nee, Politikverdrossenheit ist es nicht. Und ich plädiere schon seit längerem dafür, das Phänomen nicht Politikverdrossenheit sondern Parteienverdrossenheit zu nennen. Das trifft es meiner Ansicht nach eher. Die Menschen, Bürger, Wähler - und so auch ich - sind politikinteressiert. Derzeit mehr als vor drei, vier Jahren. Aber - und das ist einer der Hauptgründe für meine persönliche Unzufriedenheit - es fehlen (gute) Möglichkeiten für die Beteiligung eines einzelnen Bürgers an politischen Entscheidungsprozessen.

Klar, kann man in eine Partei eintreten und irgendwas versuchen. Aber das heißt auch immer das freie, selbstständige Denken aufgeben, sich irgendeiner Räson oder Ideologie zu unterwerfen, sich den Parteigremien oder der/ dem Vorsitzenden zu fügen und/ oder sich bei Parlamentsabstimmungen dem Fraktionszwang unterzuordnen. Das heißt, um durch eine Partei in eine Postion zu gelangen, von der aus sinnvoll etwas verändert werden könnte, muss man all das tun oder man bekommt diese Position schlichtweg nicht. Und wenn man das alles über sich ergehen lässt und dies Position erreicht hat, ist unterwegs zumeist vergessen worden, warum man ursprünglich mal angetreten ist und die (dunkle Seite der) Macht hat zugeschlagen. (Stichwort: Korrumption.)
Unterwegs unterdessen muss man mit den ganzen Kasperles ganz viel Zeit verbringen, nur damit sich am Ende der oder die durchsetzt, deren/ dessen Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Liebe am allergrößten ist.
Kurzum: Das ist womöglich das Beste System, was wir haben, aber das ändert nichts daran, dass es ein beschissenes System ist und dort mitzuspielen es ist einfach vollkommen unantraktiv.

Mir hängt der ewig gleiche Zirkus zum Halse raus. So sehr, dass ich kaum noch Aufmerksamkeit dafür hergeben mag. Das Aufmerksamkeitsvolumen eines jeden Tages ist nur begrenzt vorhanden und nicht unendlich anzapfbar. Und diese knappe Ressource fürs Kasperle-Theater herzugeben, ist meistens Verschwendung.


Ich versuche diesen ganzen Schaufenster-Zirkus wegzulassen und auszublenden. Dennoch habe ich Interesse mich den wichtigen Fragestellungen zu beschäftigen. Von Politikverdrossenheit also bei mir keine Spur.
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Schattenwal » 09.12.2016 15:49

:up:

Genau das.
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Sickboy » 09.12.2016 17:31

Hier mal das Statement von Christian Streich. Passt irgendwie gerade rein.

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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Schattenwal » 09.12.2016 23:08

Christian Streich macht hiermit einen sinnvollen Anfang für eine Debatte.
In dem er einfach mal grundehrlich sagt was bei ihm Sache ist, er hat Angst!
Und verdammte Scheisse ja man, es ist beängstigend was hier weltweit läuft... Aber wie soll den das aufzulösen sein?
Bis zu diesem Tag kennt die Menschheit keinen anderen Ausweg als Krieg, Vernichten und grenzenlosen Hass.

UND JETZT müsste mal darüber gesprochen werden, was genau die Triebfeder aller fremdenfeindlicher Aktivitäten weltweit ist. Es ist ebenfalls Angst! Und zwar nicht vor "Fremden", sondern, übersetzt gesagt, vor DEM Fremden. Das Fremde steht hier gleichbedeutend für das Ungewisse. Aber das will die Fraktion der Gutmenschen, und wähle den Begriff bewußt!, ja ums verrecken nicht einsehen. Beide Seiten fürchten sich vor der Zukunft mit dem jeweils Anderen!

Der "Andere".... wer in Gottes Namen soll das den bitte Sein? Das ist doch irrationaler Schwachsinn - Bullshit.
Die Menschheit hat Ihre natürlichen Instinkte verlernt und verblödet nur noch konsumierend vor sich hin.
Konsumsüchtig und Verlustängstlich wird hier Tag ein Tag aus so getan als wäre nichts!

Man muss ja nun wirklich nicht mehr genau hinsehen, aber solche Aktionen wie Trump, oder der Dopingskandal in Russland, oder VW Abgase, oder was nicht noch alles. Das ist doch idiotisch!

Deswegen verabschiede ich mich nun mit einen dreifachen, POSTfaktisch, POSTfaktisch, POSTfaktisch.
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Schattenwal » 20.12.2016 15:09

Nun ist es tatsächlich passiert. Deutschland hat jetzt auch seinen Anschlag.
Unschuldige Menschen sind getötet worden... von einem Geisteskranken.
Unfassbar krank!
Unbegreiflich tragisch!

Seit über 16 Stunden kennt die ARD kein anderes Thema mehr.
Doch nicht ein einziger Reporter, Politiker oder sonstwer Sprecher spricht die bittere Realität an.
Niemand sagt, dass man gegen solche Taten absolut nichts, aber auch nichts machen kann.
Dagegen kann man sich weder schützen, noch kann man darauf vorbereitet sein.

Stattdessen: Kampf gegen den Terror! Wir lassen uns nicht einschüchtern!
Unfassbar krank!
Unbegreiflich tragisch!

:facepalm:
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Sickboy » 20.12.2016 17:14

Eh ich jetzt wieder mal verzweifelt versuche die passenden Worte zu finden, poste ich diesen Screenshot mit den Worten von Rocco Menzel die er für diese abscheuliche Tat gefunden hat.

Bild
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Kez-zy » 20.12.2016 18:56

Soweit dazu ... ne ordentlich Fachkraft hätte noch ordentlich Sprengstoff mit eingepackt...

Aber wen ich meine Haustüre auflasse, darf ich mich nicht wundern, dass etwas fehlt ...
wer jetzt noch überrascht tut, dem fehlt meiner Meinung nach etwas im Kopf ...
jeder hatte und hat damit zu rechnen, alle sind gewarnt gewesen.

Jetzt darf man sich die Grütze auf allen Sendern antuen.
Traurig ist es - aber so ist es mit dem Allgemeinen Lebensrisiko.


Mein Beileid den Betroffenen!


Das einzige was ich sehe ist , GELD und Religionen, beides hat wohl mit Abstand bisher immer zu den größten Opfern geführt.
Gibt es eigentlich irgendwas, was zu mehr Leid und Tod geführt hat als Religionen und Glauben? Werden uns nicht die meistens
jetzigen Auseinandersetzungen nicht so von überall vermittelt? Warum ist das eigentlich so wichtig noch? Ich denke da steht im
Jahreskalender inzwischen 2016 und bald 2017? Warum wird sowas noch so behütet?
Genau - die Masse muss ja ruhig gehalten werden und steuerbar sein. Selbe wie arbeiten halt oder warum muss man im Heute noch 8h arbeiten?
Wozu gibt es noch Berufe wie nen Finanzbuchhalter? Es gibt Maschinen die können das alles viel billiger, schneller und genauer und machen 24/7 :)
Genau, die Masse muss steuerbar sein und eine Beschäftigung haben
... wie wir uns doch alle selber beim vorwärtskommen selber im Weg stehen ... ist wie Zäune und Mauern bauen ... aber wir glauben dran - das es hilft.


Ich als glücklicher Mitbewohner auf dieser Gruste, freue mich in der westlichen Welt leben zu können.
Regelmäßig muss ich natürlich im TV Spot's von Hilfsorganisationen sehen- dies ist meine Herausforderung - dies zu ertragen,
wenn es denen gut gehen würde, dann wäre ich sicherlich nicht grad schön im warmen vor meinem TV.
Das ist genau so schlecht, wie irgendwelche Firmen die alles tuen, um Steuern zu sparen und sich dann feiern lassen,
wenn sie mal ein wenig viel Spenden. Also darf ich genau so denken, denn so scheint es wohl gewollt zu sein, dies lern ich täglich vom Staat, vom TV ... ja überall.
Ehrlich, zuverlässig, trau, nett???? Wozu? Bescheissen so gut es geht!!! - nur illegal kommt man zu was. (hab ich auch gelernt - siehe Ulli Honeß z.Bsp.)

Alles traurig aber egal.
Noch ist es warm und trocken daheim, keine Löcher von Bomben, Kühlschrank immer voll, Essen und Trinken ... herrlich - also alles noch ok.
Gleich nochmal strecken - schön! Ich beschwere mich nicht, ich ertrage es.

Wort des Jahres - kein Besseres passt in diese Zeit.

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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Don Siggi » 20.12.2016 19:45

Schlimm alle Filme die ich gestern sehen wollte vielen aus.
Nur weil einer sein LKW nicht abgeschlossen hat.
Geil ist auch das die nicht sicher sind ob der verhaftete auch der Täter war. Nicht mal ob er der Fahrer war! :facepalm:

Cool fasslich kezz sich bei sowas auch einfindet. :cool:
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Heiner Bremer » 21.12.2016 01:24

Hi,

https://m.facebook.com/philipp.michaeli ... -berlin%2F

Um es mit Blunts Worten zu sagen: Word.
Gruß, Heiner

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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Don Siggi » 21.12.2016 18:04

Papiere im Fußraum des LKWs gefunden, ist ja wie Papiere im Flugzeug vom 9.11.
Ist nicht euer Ernst :facepalm:
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Re: Zur Lage der Nation

Beitrag von Sickboy » 21.12.2016 21:38

Wird alles immer merkwürdiger...;) :lol:

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