Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Die Baupläne eines Perpetuum Mobile liegen bei dir auf dem Dachboden? Du hast ein erfolgreiches Klon-Experiment durchgeführt und benötigst nun einen Zweit-Account? Wenn es technisch interessant oder wissenschaftlich relevant ist - schreib es hier rein!

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Animal » 14.02.2012 22:26

Mmh...und was bedeutet dann, wenn beschrieben steht dass der Bildstabilisator 2-3 Blenden ausmacht? Ist mir schon klar dass das kein Zauberding ist, aber wacklige Hände machen bei längerer Belichtung mehr Schaden als bei kurzer Belichtung. Und eine kleinere Öffnung braucht mehr Belichtung.

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von fBx » 14.02.2012 22:32

Hast du dir quasi schon selbst beantwortet. Du kannst mit Bildstabi mehr ruhig halten (an Belichtungszeit) als ohne.

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Animal » 15.02.2012 12:18

Rischtisch :)

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Bluntman » 03.09.2012 12:04

Ich habe mich ja immer mit Händen, Füßen und Bildern von Urlaubern, die ihre 5kg-Fotoausrüstung vor der Wampe baumeln hatten dagegen gewehrt aber nun ist es doch soweit: In Kürze steht bei mir ebenfalls der Umstieg von einfacher Digicam (Panasonic DMC TZ-7) zu einer digitalen Spiegelreflex ins Haus. Ich hatte in den letzten 21 Jahren exakt drei Fotoapparate und ich möchte auch diesmal wieder eine Kamera, die mich über viele Jahre begleitet. Meine Preisspanne liegt irgendwo zwischen 600 und 800 Euro, inkl. Objektiv. Nach einigem Herumstöbern im Netz sind das hier meine Favoriten:

- Canon EOS 600D
- Canon EOS 650D
- Nikon D5100
- Sony Alpha 57

Preislich ist die Nikon die günstigste der genannten, was aber nicht das Hauptkriterium für ihre Favoritenrolle neben Canon/Canon/Sony ist. Zu Canon EOS 600D und Nikon D5100 gibt es einen interessanten, ausführlichen Vergleichstest auf dkamera.de (Teil 1 / Teil 2 / Teil 3), in dem aber am Ende kein klarer Sieger gekürt werden kann. Im Test zur Nikon D5100 in der CHIP FOTO-VIDEO heißt es: "die D5100 (...) begeistert sofort mit dem besten Bild aller Kameras unter 1.000 Euro."

Die Sony Alpha 57 und die EOS 650D sind großartige Geräte, ich befürchte aber, dass die beiden inkl. passendem Objektiv meine Preisgrenze sprengen.

Hat irgendwer Erfahrungen mit den Kameras? Sonstige Tipps/Meinungen? Ich bin natürlich auch ein absoluter Objektiv-n00b und wäre für diesbezügliche Tipps bzw. Infos äußerst dankbar: Reichen 18-55mm Aufsätze? Was zur Hölle bedeuten diese ganzen Zahlen? Objektive der selben Kamera-Marke oder doch lieber Fremdhersteller? Alles nicht so einfach.

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von bronco » 03.09.2012 12:53

Ausführlich später, aber jetzt in aller Kürze:
Wenn Sony, dann würde ich Dir zu den Alpha 3x raten. (z.B. Alpha 33 oder 35)
Gegenüber den Alpha 5x (z.B. 55 oder 57) fehlt denen nix relevantes. Sie haben ein etwas geringere Auflösung (12 statt 14 MPx) keinen GPS-Sensor (den keine Sau braucht) und eine etwas kleiner Batterie. Letzterer Punkt wiegt am schwersten ist aber noch verkraftbar. Dafür kosten Sie ca. einen "Hunni" weniger.

z.B.
Sony Alpha inkl. 2 Objektive (28-55mm und 55-200mm) 699,-

Das Zahlenspiel mit diesen Millimeterangaben nennt sich Brennweite und ist hier eigentlich ganz gut und kurz beschrieben.

Details dann später...
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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von fBx » 03.09.2012 16:54

Das ist nun wieder eine Glaubensfrage. Ich würde entweder eine Canon oder eine Nikon nehmen, alle anderen Anbieter sind mMn vernachlässigbar. Ob Canon oder Nikon ist dann wiederrum Geschmackssache, die Nikon's haben unnötig aufgestylte Menüs und bedienen sich dadurch irgendwie komplizierter, aber das liegt wohl auch an meiner Canon-Historie.

Ich würd' daher erstmal zu einer 600D in Gebrauchtform raten und wenn das Geld noch übrig ist, dann am besten gleich ohne das 17-55 Kitobjektiv, sondern mit dem Tamron 17-50 2.8 (gebraucht unter 300) als Standard, das hatte ich auch zwei Jahre drauf und damit hat man einen guten Einstieg.

Wenn's dann irgendwann mal mehr Objektive sein dürfen, gibt es hier sehr schöne Testberichte zu den wichtigsten Objektiven mit abschliessender Punktbewertung, auf die man sich auch verlassen kann.

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Don Siggi » 10.09.2012 08:22

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Bluntman » 10.09.2012 17:47

So, nach einem Besuch im Dresdner Saturn (Altmarktgalerie), sowie einem netten und kompetenten Fachberater bin ich nun um einige Informationen reicher. Leider hat mir das bei der Entscheidung Nikon / Canon / Sony keinesfalls geholfen. Ganz im Gegenteil:

Der Berater erkundigte sich erstmal, von welcher Art / Marke Kamera ich komme (Panasonic DMC TZ-7) und wohin ich mit der digit. Spiegelreflex will (Familienfotos, Kinderbilder, Haus, Garten, Weihnachten, Brüste fremder Frauen am Urlaubsstrand - das ganz normale Durchschnittsbürgerprogramm). Er meinte dann, dass ich als Ein- oder Umsteiger, bzw. nett gemeint als "Spaßfotograf" genauso gut eine Münze werfen könnte, um mich zwischen den genannten Kameras (D5100 / EOS 650D / Alpha 57) dieser drei Hersteller zu entscheiden. "Völlig egal was die Münze sagt: Sie werden sehr, sehr zufrieden sein!" Wenn man kein Profi wäre, sähe man die Unterschiede, die in den Tests bei Bildqualität auf dem Papier stehen eben nur dort: auf dem Papier. Er meinte, alle drei Kameras wären Topgeräte.

Er sagte aber auch, dass man mit den Objektiven, die in den so genannten Sets angeboten werden (meist 18-55 und 55-200) vereinfacht gesagt Schrott mit aufgedrucktem Markennamen kaufen würde. Man könne damit ganz ansprechende Bilder machen, aber eben nur in dem Rahmen, den diese Billigware zulassen würde. Und dann empfahl er mir, mich mal mit den Bridge-Kameras zu beschäftigen. Er empfahl ausdrücklich die

- Fujifilm X-S1.

Die ist mit ca. EUR 600,00 nicht wirklich billig, dann aber "fertig". Keine weiteren Objektive und so. Ein paar Daten, von denen ich nichts weiter verstehe:

- digitale Bridgekamera
- 12.0 Megapixel
- Sensor: CMOS, 2/3"
- Display: 3.0 Zoll (460.000)
- elektronischer Sucher
- JPEG, RAW
- Zoom: 26.0x
- Brennweite: 24 - 624 mm
- Lichtstärke: F2.8 - F5.6
- Makro: 1 cm (Weitwinkel)
- Opt. Bildstabilisation
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell
- Full-HD-Video

Er meinte, dass die Leute seit geraumer Zeit vermehrt ankämen, etwas von "Digitaler Spiegelreflexkamera" gehört hätten, unbedingt auch eine haben wollten, bis zu 1.000 Euro auf den Tisch legten und dann wahrscheinlich haltlos überfordert mit der Kamera ihrer Wahl wären. Die genannte Fujifilm erfordere auch eine gewisse Einarbeitungszeit, die Fotos wären aber ebenfalls erstklassig und vor allem wären sie qualitätiv keinesfalls schlechter als die, die von einer (ingesamt teureren) DSLR mit Standardobjkektiven zu erwarten wären.

Er zeigte mir diverse Fotos von DSLR- und Bridgekameras, die für mich eigentlich alle gleich aussahen. Supergut, nämlich.

Ich habe natürlich gefragt, was denn der große Nachteil einer solchen Bridgekamera wäre, weil sich ja irgendwie der Preis echter DSLR Geräte bemerkbar machen muss und der Verkäufer sagte, dass man im Halbprofi/Profibereich damit IMMER unterlegen sein wird, weil die Objektivwahl und damit hunderte exklusive Möglichkeiten komplett entfallen. Ich hatte aber eh nicht vor, 700 Euro in irgendwelche Makroobjektive zu investieren. Ich bin beinahe geneigt, meine Spiegelträume zu begraben und o.g. Kamera zu kaufen, weil ich meine Ansprüche damit eigentlich perfekt ausgefüllt sehe.

Aber es gibt ja auch noch die Heads im Forum, daher: Gibt’s da andere Meinungen / Erfahrungen?
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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von fBx » 10.09.2012 18:48

Ist wohl schon richtig so, Spiegelreflex ist für den Anfänger erstmal Spiegelreflex: Unübersichtlich, groß, schwer und macht im Automatikmodus keine besseren Bilder als die 100€-Standard-Digicam aus'm Angebot. Daher ist die Herstellerwahl wie gesagt einfach nur Geschmackssache.

Bridge ist dann wohl das Zwischending. Nicht so stino wie eine kleine Kiste, aber auch nicht so semipro wie eine Spiegelreflex. Die Werte klingen schonmal ganz ordentlich, der Zoombereich ist extrem und geht definitiv auf die Kosten der Bildqualität (zum Vergleich, so ein Objektiv gibt es für Spiegelreflex-Kameras überhaupt nicht, aber z.B. sieht ein 100-500mm so aus), aber für den geneigten Urlaubsfotografen wohl einfach nur wahnsinnig praktisch, da man damit quasi sonstwohin zoomen kann. Wie man sich das vorstellen kann, kann man hier sehr gut ausprobieren, die Werte hast du ja, 24mm-624mm.

Blende (Lichtstärke) geht klar, will ich jetzt nicht weiter drauf eingehen, 5.6 in höheren Brennweiten ist okay. Bildstabi ist auch gut, Full-HD-Video für den geneigten Urlaubsfilmer sowieso und RAW ist super, wenn du gern mal im Photoshop noch versuchst, aus den Bildern was rauszuholen.

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Bender » 10.09.2012 18:55

Du hast im Prinzip deine Frage nach einer schon selber beantwortet!
Wenn du sowohl im Forum als auch im Saturn nachfragen musst und dich von den jeweiligen Leuten beraten bzw. verunsichern läßt, dann hat der Typ mit seinem Münzwurf-Vorschlag vollkommen recht!
Bluntman hat geschrieben:Ein paar Daten, von denen ich nichts weiter verstehe:
Dieser Satz sagt im Grunde alles aus.
Du bist dabei, dir auf einem Gebiet, wo du ein ziemlicher Laie bist, ein Semi-Profigerät (400...1000 €) zuzulegen.

Meine Meinung: bevor du mit Begriffen wie Belichtungszeit, Blende, Empfindlichkeit, Brennweite und Hyperfokale Entfernung nicht WIRKLICH sicher umgehen kannst, wird dir eine DSLR nicht viel nützen.
Und um o.g. Dinge zu üben, ist es recht egal, welche Kamera du nutzt. Hauptsache, sie bietet reichlich manuelle Optionen.

Mein persönlicher Werdegang:
Vor rund 10 Jahren mit einer 3MP-Samsung angefangen. Manuell lies sich viel verstellen, so dass ich Erfahrungen sammeln konnte:
Bild
Jedoch gab es Einschränkungen, die ich mit der nächsten Kamera behob: zu weit entfernter Makromodus, nur 4 Sekunden als längste Belichtungszeit, 2 Mignon-Batterien waren zu schnell erschöpft.
Und so ging es weiter und weiter und bei jedem neuen Modell wusste ich neue Dinge, auf die es mir ankam.
Bis es schließlich die 600D wurde, die nun für mich als (zumindest technisch!) äußerst sicheren Fotografen eine kleine Offenbarung war: hohe und durchaus nutzbare ISO-Werte, ein unglaublich gutes Display, der große Sensor macht den Blitz fast arbeitslos, ...
Und für meine nächste Kamera habe ich schon wieder eine Liste im Kopf, um mein jetziges Modell noch ein wenig zu verbessern.

Hatte erst vor 2 Tagen mit Siggi über dieses Thema gesprochen: man glaubt es nicht, wie viele Leute z.B. im Urlaub mit ihrer DSLR im Automatikmodus "knipsen", dabei noch völlig unnötigerweise die Gegenlichtblende aufgesteckt haben, nur um damit irgendwie groß und geil zu wirken. Ich rannte noch letztes Jahr zwischen denen mit meiner 6MP-Knipse, dafür aber wenigstens mit Stativ rum.
Ein gutes Foto bedingt einen erfahrenen Fotografen. Und nicht zwangsweise eine gute Kamera.
Für einen sensationellen Schnappschuß braucht es nur ein iPhone.

Also: die Technik der Fotografie lernen oder eine Münze werfen.

Der Glaubenskrieg zwischen Canon und Nikon ist übrigens ähnlich hart wie zwischen ATI und NVIDIA :D
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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Bender » 10.09.2012 19:08

Ach ja: die von dir rausgesuchte Bridge klingt wirklich gut. Aber 600€ würde ich dafür nicht ausgeben. Zumal 26x-Zoom kein (normaler) Mensch braucht. Ernsthaft. Wenn du so ein Teil mit halb so starkem Zoom finden kannst und dafür 400 Ocken legen sollst, wäre das sicherlich die bessere Wahl.
Ich hatte/habe eine Bridge im 400€-Bereich und fand die super.
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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von fBx » 10.09.2012 20:44

Ich bin ja auch von einer kleinen Casio 10MP-Knipse auf Spiegelreflex gegangen und das ohne irgendwie entfernt zu wissen, was Blende oder Iso überhaupt sein soll. Da steht man dann wirklich wie ein Schwein vorm Uhrwerk und es braucht viele, viele Stunden, sich da reinzufitzen und auch die Bereitschaft, da einfach mal draufloszuballern und mit den Einstellungen zu spielen. Learning by Doing, anders geht es nicht. Ob nun Bridge oder Einsteiger-DSLR ist für den geneigten Amateurfotografen dann eher eine Frage des weiterführenden Interesses. Wie du selbst sagst, hast du mit einer DSLR nun mehr Möglichkeiten, was andere Objektive angeht, die du allerdings auch nur für bestimmte Zwecke brauchst und die vor allem eine Menge Holz kosten können.
Bender hat geschrieben:dabei noch völlig unnötigerweise die Gegenlichtblende aufgesteckt haben
Ja ja, letztens erst im Restaurant am Nebentisch: Das obligatorische Gruppenfoto mit eingebautem Blitz und Gegenlichtblende. Bei Kerzenlicht. :facepalm:
Bender hat geschrieben:nur um damit irgendwie groß und geil zu wirken
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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von bronco » 10.09.2012 23:36

Also Bender, Du machst dem Admin ja Angst. Der will sich ne Kamera kaufen und nicht zum Foto-Gott werden.

Da gehe ich mit fBx mit und bin der Meinung, dass man den Sprung von Kompaktknipse auf SLR ruhig ohne Zwischenschritte machen kann.
Weiterhin bin ich der Meinung, dass auch die Einsteiger-SLR vom Start weg und auch im Vollautomatikmodus bessere Bilder abliefern als ihre Mini-Kollegen. Das kann auch gar nicht anders sein. Bessere Bildsensoren, bessere Objektive, besserer und schneller Autofokus und, und, und schlagen auch im "Mutti-Modus" zu buche.
Und das ist es, was der Blunt will. Sofort bessere Bilder. Wie ich meinen Freund kenne, liegt es ihm fern sich bis in die Untiefen der Fotografie vorzuarbeiten. Wahrscheinlich fehlt ihm aufgrund nebenher laufender Interessen und den Bälgern (den musste ich jetzt einfach bringen :skull ) die Lust und die Zeit da volle Lotte einzusteigen.

Er wird dann schon merken, dass die Bilder zwar gut sind, sich aber prinzipiell nicht von denen der Kompaktkamera unterscheiden. Dann wird in ihm der Wunsch reifen sich vielleicht doch etwas damit zu beschäftigen. Und mit gar nicht sooo viel investierter Zeit und der ein oder anderen hier platzierten oder direkt an uns gestellten Frage, lichtet sich dann dieses undurchdringlich erscheinende Dickicht aus Verschlusszeit, Blende und Brennweite.

Zu der oben angesprochenen Fuji Kamera bin ich geteilter Meinung.
Auf der Habenseite steht auf jeden Fall mal der Fakt, dass man mit der Kamera so ziemlich alles kauft, was man braucht. Anständige Bilder scheint sie laut den Tests, die ich gelesen hab auch zu machen. Sämtliche Kompaktkameras steckt sie denke ich locker in die Tasche. Mehr aber dann auch nicht. Und dafür ist sie mir einen Tick zu teuer.
600€ ausgeben und spätestens abends bei schlechter werdendem Licht festzustellen, dass sie hier genau so abscheißt, wie die Lumix, stelle ich mir sehr ernüchternd vor.
Der Zoombereich klingt erstmal sagenhaft. Mir persönlich fehlt aber ein bissl Weitwinkel. (@Blunt: das ist der untere Wert von Brennweite: 24 - 624 mm) Das macht sich bei Fotos in Räumen manchmal ungünstig, weil man einfach zu wenig aufs Bild bekommt. Da ist Oma ganz und Opa eben nur zur Hälfte unter dem Weihnachtsbaum drauf.
Und das "lange Ende" bei 624mm ist auch ein in der Praxis eher selten genutzter Bereich. Es sei denn, man hat ne tierisch gut aussehende Nachbarin, die gern bei offenem Fenster duscht. Da kann man dann auch mal die Intimrasur nachprüfen. Durch den riesigen Bereich, den das Obektiv abdeckt leidet die Bildqualität auf jeden Fall. fBx erwähnte es bereits.

Na und nu?
Nimm 100€ mehr in die Hand und hol Dir ne Einsteiger SLR.
Mit der sehr beliebten Canon 600D oder deren eigentlich gleichwertigen Vorgängerin 550D biste auf keinen Fall falsch beraten. Zu Nikon hab ich mich bisher zu wenig belesen.
Und auch, wenn fBx gern daran vorbei schaut: es gibt auch SLR von Sony. Und die sind erwähnenswert, weil sie einfach auch gut sind. Mal hier etwas schlechter als die Canons mal da etwas besser. Aber im Prinzip auf gleichem hohen Niveau.
Vorteil Sony: der Bildstabilisator ist im Kameragehäuse und nicht, wie bei Canon im Objektiv. Das macht die Objektive etwas günstiger. Dafür ist die Kamera teurer ^^
Um ein "richtiges" Objektiv kommste aber weder bei Sony noch bei Canon herum. Aber das ist ja dann eine prima Geschenkidee für die nächsten und übernächsten Feste und Geburtstage. Deine Familie wird es Dir danken.

So, muss jetzt pennen. Könnte noch ewig schreib und würde irgendwann mal in völlig unstrukturiertes Stichpunkteansprechen verfallen.
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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von fBx » 11.09.2012 18:10

Man darf auch nicht vergessen, das eine Spiegelreflex je nach Modell und verwendetem Objektiv auch mal ganz schnell höchst immobil wird. Wenn eine "kleine" 500D mit Kitobjektiv noch geht, trägt man mit einer 5D Mark III und großem Objektiv gleich mal 1,7 Kilo spazieren. Wirklich unauffällig ist man damit nicht unterwegs. Da ist so eine Bridge-Geschichte schon verträglicher.

Was wir übrigens erwähnen sollten, ist die bald erscheinende Eos M. Die ist dadurch interessant, dass sie spiegellos und damit wesentlich kleiner ist, und mit einem Adapter auch mit sämtlichen Eos-Spiegelreflexobjektiven klarkommt.

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Don Siggi » 11.09.2012 22:04

Aber 85o kröten
Bitte
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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von fBx » 11.09.2012 22:23

Die 850€ sind aber als Paket mit dem neuen kleinen externen Blitz Speedlite 90EX, der einzeln schon 130€ kostet. Zieht man den ab, sortiert die sich mit 720€ voll in den Einsteiger-Preisklassen ein. Ich würde die also als Einsteiger wirklich in Betracht ziehen als Alternative zur Spiegelreflex aus der "Dreier-Reihe" (600D etc). Zum Vergleich:

600D (2011) mit Standardobjektiv - 600€
650D (2012) mit Standardobjektiv - 740€
60D (2010) mit Standardobjektiv - 940€
7D (2009) nur Gehäuse - 1250€
5D Mark II (2008) nur Gehäuse - 1750€
5D Mark III (2012) nur Gehäuse - 3100€

Ich meine verdeutlicht zu haben, das man sich hier nicht gerade das billigste Hobby anlacht.

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von bronco » 11.09.2012 23:03

fBx hat geschrieben: Was wir übrigens erwähnen sollten, ist die bald erscheinende Eos M. ...
Da stimme ich zu. Systemkameras sind vielleicht ne interessante Alternative.
In den spiegellosen Systemkameras stecken (meist) die gleichen Sensoren wie in SLRs, allerdings entfällt der Spiegel, was kompaktere Gehäuse ermöglicht.

Ein schon verfügbarer und etwas preisgünstigerer Vertreter dieser Art ist zum Beispiel die Sony NEX-5N. 520€ und sehr anständige Testwerte (z.B. in ColorFoto 11/2011 oder bei digitalkamera.de)
Ein paar Beispielbilder gibt es hier. (http://www.d-pixx.de)

Da kann man dann auch genau wie bei der kleinen neuen Canon mittels Adapter alle möglichen (in dem Fall sony-kompatiblen) Objektive drauf schrauben.
z.B. So:
http://www.utan1985.com/category/entry/201104/images/sigma50-500_01_14l.jpg
:?

Die Geschenkidee mit den Erweiterungsobjektiven bleibt also erhalten. Für die NEX-Reihe gibt es nämlich schon ganz paar Objektive. Nicht alle so extem, wie oben dargestellt aber trotzdem allesamt schön teuer. ^^
Da kann die Familie zusammenlegen und unterm Weihnachtsbaum bleibt's dennoch übersichtlich.
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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Bender » 11.09.2012 23:27

Der Nicht-Spiegel ist übrigens einer der Punkte, die auf meiner Wunschliste für die nächste Kamera ganz oben stehen.
Ich halte es für absoluten Quark, im Jahre 2012 in einem solchen Stück High-Tech ein mechanisch klapperndes Teil einzubauen.

Schon meine 2006er Bridge hatte statt dem optischen Sucher ein kleines LCD verbaut, auf dem übrigens ALLE Informationen wie auf dem "großen" Display zu sehen waren. Was nützt mir das schönste Histogramm, wenn es im Sucher nicht zu finden ist?
Für mich ein mittlerweile unnötiges Relikt aus der analogen Zeit.

Aber auch hier: erstens hält die Mechanik des Spiegels die Gehäuse groß und dann ist da ja noch das laute Auslösegeräusch, was beides ja ebenfalls
fBx hat geschrieben:Bild
ist.

Bild des Jahres, der Kunde :D
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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Jenser! » 12.09.2012 09:18

Bluntman hat geschrieben:Ich habe mich ja immer mit Händen, Füßen und Bildern von Urlaubern, die ihre 5kg-Fotoausrüstung vor der Wampe baumeln hatten dagegen gewehrt
Geht mir momentan immer noch so. Ich hab ne kleine Sony Kamera und die reicht mir. Sehr gut finde ich, was hier für Infos kommen, so weiß ich wenigstens wo ich mich hinwenden kann, falls ich irgendwann ne Wampe habe und die 5 Kg Ausrüstung dafür suche. Wie hier schon geschrieben wurde ist für die richtige Benutzung auch viel Übung notwendig. Da ist mein Interesse dann zu gering dafür, auch wenn es wirklich tolle Ergebnisse liefert.

Ich würde Dir diese Kamera empfehlen, Blunt.

Passt zum Nerd Dasein. :))

http://www.abload.de/img/fotol3yn6.jpg

Sicherlich mit dem Profi Zeug zu vergleichen aber eben mit Style. :harhar:
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Ein Mensch wird schon als Kind erzogen und dementsprechend angelogen. Er hört die wunderlichsten Dinge, wie das der Storch die Kinder bringe, dass Christkind Gaben schenkt zur Feier, der Osterhase lege Eier.  Nun, er durchschaut nach ein paar Jährchen, dass all das nur ein Ammenmärchen. Doch andre, weniger fromme Lügen glaubt bis zum Tod er mit Vergnügen.

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Re: Kameras und Zubehör - Empfehlungen

Beitrag von Bluntman » 12.09.2012 13:27

Erstmal DANKE für die vielen Tipps, Hinweise und Meinungen. Aktueller Zwischenstand: verwirrt wie selten zuvor.

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